Der Hobbyraum als Wohnfläche

Wenn der Vermieter die Miete erhöht, ist die Wohnfläche entscheidend. Verfügt die Wohnung über einen Hobbyraum im Keller, kann es unter Umständen teuer für den Mieter werden – etwa wenn dieser zur Wohnfläche zählt. 

Der Vermieter kann die Fläche eines Hobbyraums in der Regel komplett zur Wohnfläche rechnen. Voraussetzung ist, dass der Kellerraum eine Deckenhöhe von mindestens zwei Metern hat und ausschließlich über die vermietete Wohnung zugänglich ist. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Charlottenburg hervor (Az.: 232 C 67/18), über das die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Nr. 23/2018) des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin berichtet.

In dem Fall verlangte die Vermieterin die Zustimmung zu einer Mieterhöhung. Mit der Mieterin stritt sie, inwieweit der Hobbyraum im Keller von der Erhöhung betroffen ist. Der Raum verfügt über ein Fenster, eine Heizung sowie einen Laminatboden und ist von der Wohnung im Erdgeschoss über eine Treppe zugänglich. Er ist als Wohnraum nutzbar. Die Hausverwaltung zählte die Fläche des Raumes voll dazu, die Mieterin wollte nur die Anrechnung der halben Wohnfläche akzeptieren.

Tatsächliche Größe entscheidend

Die Richter entschieden, dass die Fläche des Hobbyraums komplett zur Wohnfläche zählt. Bei der ortsüblichen Vergleichsmiete komme es auf die tatsächliche Größe der vermieteten Wohnung an. 

Das gilt auch, wenn die Fläche des Hobbyraums im Mietvertrag separat zur übrigen Wohnfläche ausgewiesen ist. Der Raum sei nicht gleichzusetzen mit einem Zubehörraum, Wintergarten oder Schwimmbad, deren Fläche nur zur Hälfte beziehungsweise zu einem Viertel angerechnet werden darf.

Grundsätzlich muss der Vermieter eine Jahressperrfrist einhalten. Das bedeutet: Frühestens ein Jahr nach dem Einzug in die Wohnung beziehungsweise frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung darf die Miete steigen. Außerdem muss er eine Kappungsgrenze beachten. Innerhalb von drei Jahren darf die Miete höchstens um 20 Prozent steigen, in Gebieten mit erhöhtem Wohnungsbedarf höchstens um 15 Prozent.

Die Mieterhöhung wird nur mit Zustimmung des Mieters wirksam. Um abzuklären, ob er zustimmen muss oder nicht, hat er eine Prüf- und Überlegungszeit von zwei bis drei Monaten, und zwar den Rest des Monats, in dem er die Mieterhöhung erhalten hat, und die beiden nachfolgenden Monate. Bei einer im Februar verschickten Mieterhöhung endet die Zustimmungsfrist am 30. April.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie!

Kostenfrei | Unverbindlich

Mit welchen Preisstrategien Sie den besten Preis verhandeln

Den Wert einer Immobilie zu ermitteln, ist eine Sache. Den gewünschten Preis in einer Verhandlung mit dem potenziellen Käufer umzusetzen, eine ganz andere. Ist es besser einen zu hohen Preis anzugeben, um eine gute Verhandlungsbasis […]

Weiterlesen

Ersetzt die Online-Wertermittlung ein professionelles Gutachten?

Die Online-Wertermittlung Im Internet finden sich zahlreiche kostenlose Online-Rechner, mit denen Sie den Wert Ihrer Immobilie in wenigen Minuten berechnen können. Dabei handelt es sich nicht um eine offizielle Bewertungsmethode gemäß ImmoWertV. Lässt sich darüber […]

Weiterlesen

Hauskauf, Inflation, steigende Zinsen: wie finanziere ich in diesen Zeiten einen Hauskauf?

Die Märkte beginnen sich zu wandeln. Der Kaufkraftverlust kletterte im Mai 2022 auf 7,9 Prozent und die Zinsen stiegen enorm an. Konnten sich in der langen Niedrigzinsphase noch viele Haushalte einen Immobilienkredit leisten, verbauen die aktuell hohen Tilgungsraten vielen zukünftigen Immobilienbesitzern die Chance auf Eigentum. Wie kann der Hauswunsch trotzdem finanziert werden? Betrachtet man eine…

Weiterlesen

UNSER TEAM

mit Leidenschaft dabei

Michael Mühlmann

Dipl. Sachverständiger (DIA)
zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024 durch European Certifikation EUcert CYF
Abgeordneter im Bundeskongress für die Immobilienwirtschaft (BVFI)
Regionaldirektor München für den Bundesverband für die Immobilienwirtschaft (BVFI)


Superkraft:
Special Operations & Immobiliengutachten

Kristina Kühn Verkaufsleitung

Kristina Kühn

DEKRA zertifizierte Sachverständige D1
Immobilienmaklerin (IHK)
Grundstücks- und Hausverwalterin (IHK)
Abteilungsleitung Immobilienverkauf
Sales Manager




Superkraft:
Macht Käufer und Verkäufer glücklich

Jutta Mühlmann-Rab, Geschäftsführerin

Jutta Mühlmann-Rab

Diplom Kauffrau
Münchens erste DEKRA zertifizierte Immobilienmaklerin
Immobilienverkauf
Geschäftsführende Gesellschafterin





Superkraft:
Mediator - hält als Wassermann stets die Waage

Luca Mühlmann, Akquise

Luca Maximilian Mühlmann

Kundenbetreuung
Vermietung | Kundenservice | Immobilienbewertung
Energiewertexperte nach Sprengnetter
Superkraft:
Kunden gewinnen - Kunden begeistern

Hier könnte Ihr Name stehen

Wir stellen ein!
Immobilienmakler für den Immobilienverkauf


Jetzt bewerben!

Thomas Kamrau

Thomas Kamrau

Immobilienmakler (IHK)
Immobilienverrentung | Kundenbetreuung

Superkraft:
Freude am Kunden und Freude an der Immobilienrente

Yvonne Wiest, Marketing

Yvonne Wiest

Marketing
Online-und Offline-Immobilien-Marketing

Superkraft:
„Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat"

Andrey Dimitrov

Marketing - Fotograf


Superkraft:
Seine Bilder erzählen Geschichten

Diana Fey / Team ISB München Immobilien

Diana Fey

Marketing


Superkraft:
„Hüterin des Wortschatzes"

Sabine Rocholl / Architektin / Team ISB München Immobilien

Sabine Rocholl

Architektin


Superkraft:
Schafft aus Gedanken reale Immobilien

Carsten Neder / ISB München Immobilien Team / Grafik

Carsten Neder

Marketing - Grafik


Superkraft:
Freude an Kreativität der Grafik

Leander Rab

Leander Rab

Marketing


Superkraft:
3D Vermessungsexperte und Wohnflächenerfassung sowie Bildmanufaktur

Hanna Poppensieker, Immobilienmaklerin

Hanna Poppensieker

Immobilienmaklerin
Sales Assistent

Superkraft:
Der Erfolg liegt in der Präzision der Vorbereitung

Gianluca Oetzel, Kundenbetreuung und Akquise

Gianluca Oetzel

Immobilienmakler
Sales Assistent

Superkraft:
Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für Immobilieneigentümer